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Vorlage Barbarossakinder

Ob Fahrradfahren, joggen oder die mittlerweile berühmte „Himmelsleiter“ hinaufsteigen – im Rahmen der dritten Auflage des „Haitzer Treppenlaufes“ waren den Teilnehmenden keine Grenzen gesetzt. Im Mittelpunkt der Benefizaktion stand es, sich trotz Pandemie nach eigenem Ermessen sportlich zu betätigen. Und dies zu einem guten Zweck, nämlich der Unterstützung des Vereins Barbarossakinder und damit der Gelnhäuser Kinderklinik. 

Rund 120 Startnummern wurden an Sportbegeisterte der Region verteilt, darüber hinaus unterstützten sowohl Privatpersonen als auch Firmen rege – mit einem Ergebnis, mit dem wohl keiner der Initiatoren vorher hat rechnen können. Sagenhafte 10.000 Euro konnten Jan Hoyer und Sebastian Dreßbach kürzlich dem Verein übergeben. 

Der Treppenlauf ist seit Beginn an eine Erfolgsgeschichte. Denn im ersten Jahr kamen rund 1.400 Euro Spendengelder zusammen – eine Summe, die bereits im zweiten Jahr mehr als verdoppelt wurde. „Wir sind sehr dankbar, dass viele Unternehmen, auch Gaststätten, mindestens das gespendet haben, was sie unserer Aktion auch schon im Vorjahr haben zukommen lassen“, so Dreßbach über den Sensationserfolg der aktuellen Aktion. Zu danken sei insbesondere auch Johanna Strasser vom „Laufwerk“ Gelnhausen für die Unterstützung sowie seinem Arbeitgeber, einer Investmentbank, welcher die Spendensumme des letzten Jahres verdoppelt hat. Von einigen Firmen sei der Treppenlauf sogar als Firmenevent genutzt worden, erzählt Hoyer. So konnte durch viele kleine und große Zuwendungen die Summe von fast 10.000 Euro erreicht werden – Anlass für Christine Jessl, die von Seiten des Barbarossakinder-Vorstands die Koordination übernahm, gemeinsam mit den Initiatoren die Summe durch einen eigenen Zuschuss auf den finalen Betrag aufzurunden.

Im Team der Gelnhäuser Kinderklinik war die Überraschung groß, als der hohe Spendenbetrag enthüllt wurde. „Es gab auch bei meinem alten Arbeitgeber Spenden. Aber so ein Engagement habe ich im städtischen Bereich noch nicht erlebt“, staunte Dr. Horst Buxmann, neuer Leiter der Gelnhäuer Neonatologie, der sich gemeinsam mit Chefarzt Dr. Hans-Ulrich Rhodius auf das Herzlichste bei allen Organisatoren und Spendern bedankte. Die Zuwendung trägt entscheidend dazu bei, das diesjährige Spendenziel der Gestaltung von zwei Spielterrassen für die Kinderklinik zu realisieren. Dies sei ein Projekt, welches verdeutliche, wie wichtig und nützlich die Arbeit der Barbarossakinder für die kleinen Patienten und ihre Familien sei, nämlich „dort zu fördern, wo die öffentlichen Mittel nicht ausreichen“, erklärte die Vereinsvorsitzende Bettina Büdel. „Der Haitzer Treppenlauf hat sich von einer guten Idee zu einem wichtigen Standbein für unsere Arbeit entwickelt“, ergänzte Ole Schön, Vereinsbeauftragter für Finanzen: „Den Organisatioren ist es gelungen, die eigene Begeisterung auf viele andere zu übertragen.“ Daher freuen sich alle Beteiligten bereits auf die hoffentlich mögliche Fortsetzung der erfolgreichen Aktion am dritten Advent dieses Jahres. 

Quelle: Unternehmenskommunikation Main-Kinzig-Kliniken; Gelnhausen, 9. Juni 2021