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Erweiterung der Gelnhäuser Kinder- und Frauenklinik kann beginnen

Nach erfolgreichem Abschluss des Prüfverfahrens erteilte der Main-Kinzig-Kreis in dieser Woche die Baugenehmigung für die Erweiterung der Kinder- und Frauenklinik an den Main-Kinzig-Kliniken Gelnhausen.

Landrat Erich Pipa, der zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der Kliniken ist, übergab nun die erfreuliche Nachricht und entsprechende Unterlagen an Dr. Hans-Ulrich Rhodius, Ärztlicher Direktor der Main-Kinzig-Kliniken, und Dieter Bartsch, Geschäftsführer der Kliniken.

„Jetzt kann es zügig los gehen“, freute sich Landrat Pipa, für den der Start dieser Bauarbeiten zugleich der Auftakt der Strategie „Gesunde Kliniken 2020“ bedeutet. „Die Main-Kinzig-Kliniken befinden sich auf weiterem Modernisierungskurs. Und der Main-Kinzig-Kreis steht als Eigentümer dahinter. Wir wollen die Zukunftsfähigkeit der beiden Krankenhäuser in Gelnhausen und Schlüchtern stärken“, erläuterte Pipa bei der Übergabe. Dass man mit dem Bauprojekt am Gebäude B, in welchem sich die Frauen- und Kinderklinik befinden, beginnt, liegen für Bartsch und Dr. Rhodius auf der Hand. „Die Entwicklung der Patientenzahlen und vor allem die äußerst beengte Situation in der Kinder-Notaufnahme sind zwei handfeste Argumente dafür, dass wir hier keine Zeit verstreichen lassen dürfen“, erklärte Dr. Rhodius.

Noch im Juli soll der offizielle Startschuss für die Bauarbeiten fallen, Anfang 2017 soll alles abgeschlossen sein. Danach stehen der Kinder- und Frauenklinik zusätzlich 1.500 Quadratmeter zur Verfügung. Mit jeweils 500 Quadratmetern erstreckt sich die neue Fläche auf drei Ebenen. Der Anbau wird in Richtung Park auf den bereits bestehen Flachbau (Gastronomie) aufgesetzt und mit dem aktuellen Gebäude B verbunden. Hierbei belaufen sich die geschätzten Kosten auf etwa 5,3 Millionen Euro.

Doch nicht nur die Erteilung der Baugenehmigung sei eine frohe Botschaft, wie Kliniken-Geschäftsführer Bartsch betonte, sondern, „dass sich die Mitglieder des Kreistags einstimmig entschieden haben, den Bau mit vier Millionen Euro zu unterstützen, ist ein sehr positives Aufbruchssignal für unsere Mitarbeiter und Patienten“. Bartsch: „Pro Jahr zählen wir rund 1.500 Geburten, 3.000 kleine Patienten in der Kinderklinik und etwa 9.000 ambulant zu versorgende Mädchen und Jungen – unsere Mitarbeiter brauchen dringend eine Verbesserung der räumlichen Situation, um den zunehmenden Patientenzahlen gerecht zu werden.“

Das befürwortete auch der Landrat: „Die Main-Kinzig-Kliniken sind gut aufgestellt: Hier gibt es ein ausgewogenes medizinisches Angebot, richtig gute Ärzte und tolle Pflegekräfte. Außerdem nehmen wir unsere Verantwortung gegenüber den Bürgern ernst. Uns ist es wichtig, dass sie weiterhin in gute Krankenhäuser in der Nähe gehen können. Und deshalb wollen wir die Main-Kinzig-Kliniken fit für die Zukunft machen.“

 

Quelle: Unternehmenskommunikation Main-Kinzig-Kliniken; Gelnhausen, den 3. Juni 2015

 

Bildinformation:

v.l.n.r.: Geschäftsführer Dieter Bartsch, Landrat Erich Pipa und Ärztlicher Direktor Dr. Hans-Ulrich Rhodius.